Augenarzt Dr. Dunker

Zeit für Leben.

Klinik für Burnout

Burnout gilt seit Jahr und Tag als Mode-Diagnose, die in vielerlei Hinsicht unscharf definiert und dementsprechend inflationär gebraucht wird. Im Klinikum versuchen wir diesen Begriff punktgenau zu erfassen und Patienten, die von dieser Art der Erkrankung betroffen sind, dementsprechend zu behandeln.

Burnout Klinik

Burnout

Von Burnout oder einem chronischen Erschöpfungssyndrom oder auch chronischen Distress-Syndrom sind nicht selten Menschen betroffen, die als außerordentlich belastbar und in ihrer beruflichen, wie auch privaten Situation, stark imponieren. Die meisten Experten im Bereich Burnout betonen, dass die Betreffenden, häufig jahrelang ein hohes Maß an Arbeits- oder auch Freizeitbelastung aufweisen, ohne dass sie dies als sonderliche Überlastung oder gar als in irgendeiner Art und Weise krankmachend für sich definieren. Hinzu kommt, dass die Betreffenden meistens ein hohes Idealismus-Niveau aufweisen, das es Ihnen ermöglicht, sich einerseits mit Aufgaben, die Ihnen zugemutet werden sehr zu identifizieren und andererseits zu wenig an Selbstsorge und Rücksicht auf die eigene Belastbarkeit geachtet wird.

Wie kommt es zu Burnout?

Wie kommt es zu Burnout?

Von Burnout oder einem chronischen Erschöpfungssyndrom oder auch chronischen Distress-Syndrom sind nicht selten Menschen betroffen, die als außerordentlich belastbar und in ihrer beruflichen, wie auch privaten Situation, stark imponieren. Die meisten Experten im Bereich Burnout betonen, dass die Betreffenden, häufig jahrelang ein hohes Maß an Arbeits- oder auch Freizeitbelastung aufweisen, ohne dass sie dies als sonderliche Überlastung oder gar als in irgendeiner Art und Weise krankmachend für sich definieren. Hinzu kommt, dass die Betreffenden meistens ein hohes Idealismus-Niveau aufweisen, das es Ihnen ermöglicht, sich einerseits mit Aufgaben, die Ihnen zugemutet werden sehr zu identifizieren und andererseits zu wenig an Selbstsorge und Rücksicht auf die eigene Belastbarkeit geachtet wird.

Burnout Symptome

Welche Symptome treten bei Burnout auf?

Symptome bei chronisch aktiviertem Distress-Syndrom können sich auf der körperlichen wie auch auf der seelischen und sozialen Ebene des betreffenden Patienten äußern.

Körperliche Symptome befassen beispielsweise anfänglich hypertone Blutdruckwerte, häufige scheinbar banale Effekte, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder übermäßige Essattacken, der Griff zu Alkohol (entweder um schlafen zu können oder sich zu entspannen), reduzierte körperliche Belastbarkeit (Treppen steigen, tägliche Joggingeinheit) Tinnitus, reduzierte Sexualität.

Psychosoziale Phänomene und Symptome umfassen beispielsweise reduzierte Aufmerksamkeit und Vigilanz, Wachheit, Konzentrationsstörungen, reduzierte Arbeitsbelastbarkeit, reduzierte Ergebnisse bei Arbeitsprozessen und Vergesslichkeit. Eine veränderte Emotionalität bei Burnout bezieht sich entweder im Hinblick auf gedämpfte Stimmung (durchaus mit beginnender Depression verwandt) oder aber auf Gereiztheit, Zynismus, Resignation oder Ressentiment.

Symptome bei fortgeschrittenen Stadien

Bei fortgeschrittenen Stadien von Burnout können sich manche dieser Symptome verstärken, aber auch in das Gegenteil verkehren. So lässt sich bei manchen Patienten mit chronisch aktiviertem Distress-Syndrom nachweisen, dass ihr einstmals hypertoner, kardiovaskulärer Status (Bluthochdruck) sich in eine Hypotonie (Blutniederdruck) verwandelt hat.

Ähnliches lässt sich bei Schlafstörungen beobachten, Schlafmangel wird vom übermäßigen Schlaf abgelöst. Nicht selten klagen die Betreffenden darüber, dass sie nach einem scheinbar erholsamen Wochenende oder noch erholsameren Urlaub, kaum Erholungseffekte bei sich registrieren und bereits nach wenigen Stunden oder Tagen der erneut aufgenommenen Arbeitstätigkeit massive Erschöpfungssyndrome bei sich wahrnehmen.

Da sich ein chronisch aktiviertes Distress-Syndrom, dass über Monate hinweg besteht, als Eintrittspforte ernsthafter funktioneller oder morphologischer Erkrankungen erweisen kann, ist eine frühzeitige Diagnostik und möglicherweise auch Behandlung eines Burnout-Syndroms sinnvoll und induziert. Patienten im Klinikum Schloss Lütgenhof werden bi-perspektiv, biomedizinisch und psychosozial untersucht und wenn nötig, ebenso eingehend behandelt.

Die weiter oben beschriebene Einstellung vieler Burnout Patienten zu ihrer Arbeits- und Freizeittätigkeit, sowie die hohen Ansprüche, die sie an sich selbst und ihre Leistungsfähigkeit formulieren, führen dazu, das nicht wenige Burnout Patienten bereits nach wenigen Tagen der stationären Diagnostik und Therapie bei sich den Impuls verspüren in ihrem Alltag, mit den dort auf sie wartenden Aufgaben zurückkehren zu wollen oder zu müssen. Erfahrungsgemäß kommen diese Impulse bei vielen Patienten im Hinblick auf eine Besserung und Stabilisierung ihres Zustands zu früh.

Meist plädieren die Diagnostiker und Therapeuten für eine ausreichend lange Zeit der Diagnostik und auch der Therapie, um den betreffenden Patienten nicht nur kurzfristige Stabilisierung, sondern mittel- bis langfristige Akzentverschiebung im Hinblick auf ihre Lebensgestaltung zu ermöglichen.

Wie gehen wir mit dem Phänomen Burnout im Klinikum Schloss Lütgenhof um?

Das Therapieprogramm bei Burnout Erkrankungen umfasst neben der biomedizinischen auch psychosoziale Gesichtspunkte. Zu den körperzentrierten Behandlungsangeboten zählen Entspannungsverfahren, Sport- und Bewegungstherapie, ernährungsmedizinische Akzente, Physiotherapie, Massagen, aber auch eine medikamentöse Behandlung bei somatischen Symptomen, wie zum Beispiel Bluthochdruck.

An psychosozialen Behandlungsangeboten finden sich im Klinikum Schloss Lütgenhof bei Burnout Patienten bevorzugt Kreativ-Therapien. (Kunst/Musik/Theater/Bibliotherapie)

Als sinnvolle Ergänzung haben sich in der Vergangenheit bei Burnout-Patienten Interventionen auf der Klangliege oder dem Klangstuhl erwiesen, darüber hinaus auch achtsamkeitsbasierte Interventionen (Planten und Bloomen).

Ein wesentliches Therapieziel bei chronisch aktiviertem Distress-Syndrom besteht darin, dem Patienten wieder jede Freiräume der Spontanität, Vitalität und Lebensfreude zu ermöglichen, die ihn in die Lage versetzen, seinen Alltag nach dem Klinikaufenthalt in einem für ihn günstigen Wechsel von Anspannung und Entspannung, von Muse und Belastung, von Herausforderung und Freiräumen zu realisieren.

Laura Zimmermann, Patientenmanagement
Bei Fragen zu unseren Leistungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und nehmen uns Zeit für eine diskrete Beratung.

Laura Zimmermann, Patientenmanagement