Zum Inhalt springen
Klinikum Schloss Lütgenhof

Häufige Fragen.

Alles Wichtige rund um Aufnahme, Behandlung und Aufenthalt.

Jameda Patientenbewertungen

Fragen und Antworten zum Klinikum Schloss Lütgenhof

Im Klinikum Schloss Lütgenhof erwartet Sie eine umfassende Diagnostik und psychosomatische Akutbehandlung auf höchstem medizinischem Niveau. Wir verbinden moderne Diagnostik mit einem individuell abgestimmten Therapieprogramm und begleiten Sie mit einem biperspektivischen Ansatz. Unser Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Stressfolgeerkrankungen sowie komplexen psychosomatischen Krankheitsbildern.

Wir behandeln ein breites Spektrum psychosomatischer Erkrankungen. Dazu zählen unter anderem Depressionen, Burnout, Angststörungen, chronische Schmerzsyndrome, Tinnitus, Adipositas sowie Erkrankungen im Zusammenhang mit Stress, Erschöpfung oder schweren körperlichen Erkrankungen (z. B. im Rahmen der Psychoonkologie oder Psychokardiologie).

Ihr Therapieprogramm wird individuell für Sie zusammengestellt und umfasst unter anderem Einzel- und Gruppengespräche, körperorientierte Verfahren, Sport- und Entspannungsangebote sowie ein sehr umfassendes kreativ-therapeutisches Angebot (Musik- und Kunsttherapie, Biblio- und Fototherapie, Planten & Bloomen). Ergänzt wird dies durch eine wissenschaftlich fundierte medizinische und psychosoziale Diagnostik mit dem Ziel einer möglichst individuellen Anpassung des Behandlungsplans.

Eine stationäre Behandlung kann sinnvoll sein, wenn Beschwerden bereits länger bestehen, sich verschlimmern oder ambulante Therapien nicht ausreichend greifen. Besonders bei komplexen Erkrankungen bietet der stationäre Rahmen die Möglichkeit, Körper und Seele gleichzeitig zu betrachten und zu stabilisieren.

Der Weg zu uns beginnt mit der Kontaktaufnahme über unser Patientenmanagement. Nach einer ausführlichen, diskreten Beratung erhalten Sie alle notwendigen Unterlagen. Im Anschluss führen wir ein ärztliches Vorgespräch, bevor gemeinsam ein Aufnahmetermin vereinbart wird. Gern unterstützen wir Sie auf dem Weg von der Anfrage bis zur Anreise.

Für eine akut-stationäre Behandlung ist in der Regel eine Krankenhaus-Einweisung durch Ihren Haus- oder idealerweise Facharzt erforderlich. Insbesondere die Kostenübernahme muss eigens beantragt und durch Ihre Versicherung im Vorfeld genehmigt werden.

Ja. Vor Ihrem Aufenthalt findet ein ausführliches ärztliches Vorgespräch per Telefon statt. Falls Sie noch keinen Facharzt oder Psychotherapeuten haben oder sich über das telefonische Vorgespräch weiterer Bedarf ergibt, kann ein ambulantes fachärztliches Vorgespräch über unsere Privatambulanz (Durchwahl: -26) vereinbart werden. Das ambulante Vorgespräch findet telefonisch, per Video oder auf Wunsch auch vor Ort statt. Dabei klären wir Ihre individuelle Situation und prüfen gemeinsam, ob eine stationäre Behandlung sinnvoll ist und welches unserer Programme zu Ihnen passt. Zudem bekommen Sie im Anschluss eine fachärztliche Stellungnahme ausgestellt, die Sie bei Ihrer Krankenversicherung einreichen können.

Unser Ziel ist es, Ihnen möglichst zeitnah einen Aufenthalt zu ermöglichen. Nach dem Vorgespräch und mit Vorliegen aller Unterlagen bemühen wir uns um eine schnelle Terminvergabe, insbesondere bei dringendem Behandlungsbedarf innerhalb weniger Tage.

Die Kosten richten sich nach dem individuellen Behandlungsumfang und werden transparent im Rahmen der Beratung kommuniziert. Sie erhalten vorab eine Preisliste sowie alle relevanten Informationen zur Kostenstruktur.

In vielen Fällen ist eine Kostenübernahme durch private Krankenversicherungen und Beihilfestellen möglich. In den Bundesländern Hessen, Schleswig-Holstein und Bremen wird der Anteil der Beihilfe in der Regel komplett übernommen. Die Beantragung erfolgt durch Sie selbst mit Hilfe Ihrer ambulanten Behandlerinnen, durch Einreichung der Krankenhauseinweisung und der fachärztlichen Stellungnahme. Wir unterstützen Sie gerne dabei und beantworten gerne Ihre Fragen rund um den Kostenübernahmeprozess.

Ja. Neben privat Versicherten und Beihilfeberechtigten behandeln wir auch Selbstzahlerinnen und Selbstzahler. Gerne beraten wir Sie individuell zu den Möglichkeiten und Rahmenbedingungen.

Die Aufenthaltsdauer beträgt durchschnittlich 34 Tage. Die individuelle Dauer Ihres Aufenthalts richtet sich nach der persönlichen Belastungssituation, dem Ergebnis der Diagnostikphase und der daraufhin empfohlenen Behandlung. Dementsprechend kann ein stationärer Aufenthalt in Einzelfällen auch über 4-6 Wochen hinausgehen.

Ja. Für Patientinnen und Patienten mit begrenztem Zeitfenster bieten wir zweiwöchige Programme an: zur intensiven Diagnostik oder als Krisenintervention zur Stabilisierung. Mehr Informationen unter Kurzaufenthalt und Diagnostikphase.

Ja. Wir bieten neben der vollstationären Behandlung auch eine Behandlung im teil-stationären Setting unserer psychosomatischen Tagesklinik sowie ambulante Termine über unsere Privatambulanz an. Sollten Sie nicht in der Region wohnhaft sein, unterstützen wir Sie gerne bei der Vermittlung von Unterkünften im Falle einer Tagesklinik-Behandlung (Mo-Fr, 08:30-16:30).

Ihr Therapiealltag folgt einer klaren Struktur in unserem therapeutischen Milieu mit täglichen Anwendungen, regelmäßigen Mahlzeiten sowie Einzel- und Gruppentherapien auch am Wochenende. Der Tag beginnt mit der gemeinsamen Früh-Aktivierung und umfasst neben der täglichen Arztvisite bis zu 3 x 100 Minuten individuell geplanter Therapiezeiträume bis zum Abendessen. Ziel ist ein kontinuierlicher Behandlungsprozess in einem geschützten Rahmen.

Vor Ihrer Aufnahme erhalten Sie eine detaillierte Checkliste. Dazu gehören unter anderem persönliche Unterlagen, medizinische Befunde, bequeme Kleidung für Therapie und Freizeit sowie individuelle Dinge, die Ihnen den Aufenthalt angenehm machen.

Bei Fragen zu unseren Behandlungen stehen wir Privatpatient:innen und Selbstzahlenden gerne zur Verfügung und nehmen uns Zeit für eine diskrete Beratung.

038826 / 150 000 10 Nachricht senden