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Psychosomatische Tagesklinik am Klinikum Schloss Lütgenhof

Psychosomatische Tagesklinik.

Strukturierte Behandlung mit mehr Eigenverantwortung.

Jameda Patientenbewertungen

Psychosomatische Tagesklinik

Strukturierte Behandlung mit mehr Eigenverantwortung

Unsere psychosomatische Tagesklinik bietet Patientinnen und Patienten eine intensive therapeutische Begleitung im Rahmen eines alltagsnahen und zugleich geschützten Behandlungssettings. Sie richtet sich insbesondere an Menschen, die eine umfassende psychosomatische Behandlung benötigen, gleichzeitig jedoch ihre Selbstständigkeit stärken und schrittweise in einen eigenverantwortlichen Alltag zurückfinden möchten.

Die tagesklinische Behandlung versteht sich als strukturierter therapeutischer Rahmen zwischen ambulanter und vollstationärer Versorgung. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten in ihrer Stabilisierung, Krankheitsbewältigung und persönlichen Entwicklung zu unterstützen und gleichzeitig einen realitätsnahen Übergang in den Alltag zu ermöglichen.

Behandlungszeiten und Tagesstruktur

Die Behandlung in unserer Tagesklinik findet regulär montags bis freitags von 08:30 Uhr bis 16:30 Uhr statt. Während des Behandlungstages erhalten die Patientinnen und Patienten:

  • Check-In und Morgen-Café ab 08:30 Uhr
  • Gruppen- und Einzel-Visite von 09:00 bis 10:00 Uhr
  • Einzel- und Gruppentherapien von 10:10 bis 11:50 Uhr
  • Gemeinsames Mittagessen von 12:00 bis 13:00 Uhr
  • Selbstfürsorge von 13:00 bis 14:00 Uhr
  • Einzel- und Gruppentherapien von 14:10 bis 15:50 Uhr
  • Kaffee und Biskuit am Nachmittag von 16:00 bis 16:30 Uhr

Hinzu kommen eine ärztliche und psychotherapeutische Begleitung mit zwei Einzelgesprächen pro Woche sowie eine strukturierte Tages- und Wochenplanung.

Durch die regelmäßigen Therapiezeiten entsteht ein stabilisierender Rhythmus, der sich bewusst an einer normalen Arbeitswoche orientiert.

Therapeutisches Konzept

Die psychosomatische Tagesklinik arbeitet sowohl einzel- als auch gruppentherapeutisch und bietet Platz für bis zu acht Patientinnen und Patienten gleichzeitig.

Ziel ist der Aufbau einer eigenständigen tagesklinischen Einheit mit eigener therapeutischer Struktur, eigenen Räumlichkeiten und einem klar abgegrenzten konzeptionellen Rahmen.

Im Mittelpunkt steht ein integrativer psychosomatischer Ansatz, der psychotherapeutische, medizinische und alltagsbezogene Aspekte miteinander verbindet. Die Gruppe ermöglicht dabei einen geschützten sozialen Erfahrungsraum, in dem Beziehungsgestaltung, Selbstwahrnehmung, Belastungserleben und neue Handlungsmöglichkeiten therapeutisch bearbeitet werden können.

Step-Down-Care: Übergang von stationärer zu tagesklinischer Behandlung

Für Patientinnen und Patienten, die aus einer stationären Behandlung in die Tagesklinik wechseln möchten, stellt die Tagesklinik einen bewussten Setting-Wechsel im Sinne einer „Step-Down-Care" dar.

Die tagesklinische Behandlung bedeutet:

  • mehr Eigenverantwortung im Alltag
  • weniger Vollversorgung als im stationären Setting
  • stärkere Selbstorganisation außerhalb der Therapiezeiten
  • eigenständige Gestaltung der Abende, Nächte und Wochenenden

Frühstück, Abendessen und die Einnahme der Medikamente erfolgen in der Regel eigenständig in der Ferienwohnung beziehungsweise im privaten Umfeld. Die Medikamente werden den Patientinnen und Patienten üblicherweise am Nachmittag beim täglichen Check-out für den Folgetag mitgegeben.

Außerhalb der regulären Behandlungszeiten, insbesondere nachts und an Wochenenden, besteht keine kontinuierliche Betreuung durch die Klinik. Deshalb ist es wichtig, dass Patientinnen und Patienten für die tagesklinische Behandlung ausreichend psychisch stabil sind und den erhöhten Grad an Selbstständigkeit bewältigen können. Falls dies nicht der Fall ist, kann die Behandlung jederzeit im vollstationären Behandlungs-Setting unserer Akut-Klinik fortgeführt werden.

Ziel der tagesklinischen Behandlung

Die psychosomatische Tagesklinik soll Patientinnen und Patienten dabei unterstützen,

  • therapeutische Fortschritte schrittweise in den Alltag zu übertragen
  • Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit zu stärken
  • soziale und berufliche Belastbarkeit wieder aufzubauen
  • einen stabilen Übergang zwischen stationärer Behandlung und ambulanter Weiterbehandlung zu gestalten
  • neue Bewältigungsstrategien nachhaltig im Alltag zu verankern

Unser Ziel ist eine therapeutische Umgebung, die sowohl Schutz und Halt als auch Entwicklung, Eigenständigkeit und persönliche Reifung ermöglicht.

Bei Fragen zu unseren Behandlungen stehen wir Privatpatient:innen und Selbstzahlenden gerne zur Verfügung und nehmen uns Zeit für eine diskrete Beratung.

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