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Achtsame Ernährungstherapie am Klinikum Schloss Lütgenhof

Ernährung bei psychosomatischen Erkrankungen

Nährstoffreiche Mahlzeiten und eine individuelle Ernährungsberatung sind am Klinikum Schloss Lütgenhof integraler Therapiebestandteil.

Erfahrungen & Bewertungen zu Klinikum Schloss Lütgenhof

Ernährungstherapie

Warum Ernährungstherapie?

„Du bist, was Du isst.“ Die Nährstoffe, die wir unserem Körper zur Verfügung stellen, beeinflussen längst nicht nur unser Körpergewicht. Sie wirken sich auf Immunsystem, Muskulatur und Herz- oder Darmgesundheit aus. Damit ist eine geeignete Ernährungsweise häufig eine große Stellschraube für die optimale Unterstützung bei diversen Erkrankungen. Die richtige Ernährung ist dabei so individuell wie Sie selbst und sollte sich Ihren Vorlieben und Alltagsstrukturen anpassen. Und: Sie darf auch Raum für Genuss und Naschereien lassen. Gern entwickeln wir deshalb mit Ihnen gemeinsam eine Ernährungsstrategie, die zu Ihnen passt.

Guter Appetit als therapeutisches Ziel
Patient bei der individuellen Ernährungstherapie

Ernährung und Psychosomatik

Körper und Seele sind untrennbar miteinander verbunden. Zum Beispiel über die sogenannte Darm-Hirn-Achse. Die Bakterien in Ihrem Dickdarm (Mikrobiota) produzieren Botenstoffe, die über unser Nervensystem Signale ans Gehirn senden. Gleichzeitig ist unser Magen-Darm-Trakt über den Vagusnerv empfänglich für Impulse, die unser Gehirn verschickt.

Was Sie täglich essen, beeinflusst diese bakterielle Dickdarmbesiedelung und damit auch Ihre mentale Verfassung. Umgekehrt können sich seelische Belastungen wie Stress oder Depressionen auf Ihr Essverhalten auswirken. Manche Menschen verlieren unter Anspannung den Appetit oder bekommen Bauchschmerzen, andere essen in diesen Situationen mehr oder ungesünder als sonst.

Gesunde Zwischenmahlzeit als Teil der Ernährungstherapie

Die Zusammenhänge zwischen Ernährung und psychischer Gesundheit sind deshalb ein aktueller wissenschaftlicher Forschungsschwerpunkt. Erste Studien legen beispielsweise nahe, dass Patienten mit depressiver Symptomatik einerseits von bestimmten Nährstoffen (z. B. Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen oder Ballaststoffen), andererseits auch von einer zuverlässigen Tagesstruktur mit regelmäßigen Mahlzeiten profitieren.

Welche Erkrankungen werden durch Ernährung beeinflusst?

Lebensstil und Ernährungsweise spielen vor allem bei folgenden Erkrankungen eine entscheidende Rolle:

  • Übergewicht & Adipositas
  • Gewichtsabnahme & Kraftlosigkeit
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Bluthochdruck, erhöhte LDL-Cholesterinwerte)
  • Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. Reizdarmsyndrom, Gastritis)
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien
  • Chronische Schmerzerkrankungen
  • Onkologische Erkrankungen

Wie funktioniert eine Ernährungstherapie?

Frisch zubereitete Mahlzeit im Klinikum Schloss Lütgenhof

Anamnese

Im Klinikum Schloss Lütgenhof nehmen wir uns im Rahmen der Diagnostikphase ausreichend Zeit, um Sie kennenzulernen und zu verstehen. Ihr Nährstoffbedarf wird zum Beispiel beeinflusst von Alter, Vorerkrankungen, Medikamenten und Ihrem bisherigen Ernährungsalltag. Bei Aufnahme gibt es außerdem die Möglichkeit, Ihre Körperzusammensetzung mittels bioelektrischer Impedanzanalyse (BIA) messen zu lassen. So können wir zum Beispiel sehen, wie hoch Ihr Anteil an Muskelmasse oder Ihr Körperfettanteil sind.

Küchenchef Florian Dibbern und Ernährungswissenschaftlerin Friederike Schmidt

Stationärer Verlauf

Ihre gute Verpflegung ist uns wichtig! Unsere Mahlzeiten werden täglich von unserem Küchenchef Florian Dibbern frisch zubereitet. Dabei legen wir Wert auf abwechslungs- und natürlich besonders nährstoffreiche Speisen. Gern nehmen wir dabei Rücksicht auf Ihre individuellen gesundheitlichen Ziele, Unverträglichkeiten und Lieblingsessen.

Während Ihres Aufenthaltes haben Sie die Möglichkeit einer individuellen ernährungstherapeutischen Begleitung durch unsere Ernährungswissenschaftlerin Friederike Schmidt. Küche und medizinisches Personal arbeiten bei uns Hand in Hand.

Wir halten nicht viel von kurzfristigen Diäten oder strengen Ernährungsplänen, sondern möchten Ihnen die Fähigkeit vermitteln, eigenständig die Ernährungsentscheidungen zu treffen, die für Sie sinnvoll sind.

„Wir sind stolz darauf, dass Patienten bei uns gesund abnehmen können, ohne auf ihr Lieblingsessen zu verzichten. Eine gute Ernährungsstrategie zeichnet sich dadurch aus, dass sie zu Ihnen und Ihrem Alltag passt.“
– Florian Dibbern & Friederike Schmidt

Körperliche Stabilisierung im geschützten Klinikrahmen

Ambulante Ernährungsumstellung

Gegen Ende Ihres Aufenthaltes nehmen wir uns die Zeit, Ihre Ernährungsumstellungen im Alltag konkret zu planen.

Häufige Fragen zur Ernährungstherapie

Im Rahmen der Diagnostikphase nehmen wir uns ausreichend Zeit, um Sie kennenzulernen und zu verstehen. Ihr Nährstoffbedarf wird zum Beispiel beeinflusst von Alter, Vorerkrankungen, Medikamenten und Ihrem bisherigen Ernährungsalltag. Bei Aufnahme gibt es außerdem die Möglichkeit, Ihre Körperzusammensetzung mittels bioelektrischer Impedanzanalyse (BIA) messen zu lassen. So können wir zum Beispiel sehen, wie hoch Ihr Anteil an Muskelmasse oder Ihr Körperfettanteil ist.

Während Ihres Aufenthaltes haben Sie die Möglichkeit einer individuellen ernährungstherapeutischen Begleitung durch unsere Ernährungswissenschaftlerin Friederike Schmidt. Für Ihre Mahlzeiten sorgt unser Küchenchef Florian Dibbern. Küche und medizinisches Personal arbeiten bei uns Hand in Hand.

Einen strengen Ernährungsplan gibt es bei uns nicht. Wir halten nicht viel von kurzfristigen Diäten oder strengen Ernährungsplänen, sondern möchten Ihnen die Fähigkeit vermitteln, eigenständig die Ernährungsentscheidungen zu treffen, die für Sie sinnvoll sind. Gern entwickeln wir deshalb mit Ihnen gemeinsam eine Ernährungsstrategie, die zu Ihnen passt.

Ja. Unsere Mahlzeiten werden täglich von unserem Küchenchef Florian Dibbern frisch zubereitet. Dabei legen wir Wert auf abwechslungs- und natürlich besonders nährstoffreiche Speisen. Gern nehmen wir dabei Rücksicht auf Ihre individuellen gesundheitlichen Ziele, Unverträglichkeiten und Lieblingsessen.

Nein. Die richtige Ernährung sollte sich Ihren Vorlieben und Alltagsstrukturen anpassen und darf auch Raum für Genuss und Naschereien lassen. Gesundheitliche Ziele und Genuss schließen sich nicht aus – im Gegenteil: Sie ergänzen sich hervorragend.

Gesundheitliche Ziele und Genuss schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Sie ergänzen sich hervorragend.

Für Ihre Rückfragen stehen wir selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

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Bei Fragen zu unseren Behandlungen stehen wir Privatpatient:innen und Selbstzahlenden gerne zur Verfügung und nehmen uns Zeit für eine diskrete Beratung.

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